2017: HumanIThesia-Kongress „Ethik und KI“

„Ethik und KI“, unter diesem Titel greift die Integrata Stiftung eines der spannendsten und dynamischsten Themen unserer Zeit auf und stellt es ins Zentrum des diesjährigen HumanIThesia-Kongresses am Samstag, 28. Oktober 2017, in den Räumen des Weltethos-Instituts in Tübingen.

Hintergrund

Die wissenschaftlichen und technischen Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz haben rasant an Geschwindigkeit zugelegt. Der Einsatz von „KI“ erstreckt sich bereits heute von humanoiden Robotern, die z. B. im Pflegebereich oder in der Küche Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten, bis hin zum autonomen Fahren, welches in Teilen der Welt bereits Alltag ist. Dies sind nur zwei von sehr vielen Beispielen. Was auf den ersten Blick lediglich wie ein „Hype“ aussieht, wird – davon ist auszugehen – nicht nur einen erkennbaren technologischen Schub bewirken, sondern auch große soziale Herausforderungen mit sich bringen.

Macht KI den Menschen irgendwann überflüssig? Früher eher im Genre von Science-Fiction beheimatet, warnen zunehmend auch etablierte Forscher (u.a. Nick Bostrom, Elon Musk) davor, dass die KI irgendwann ein Eigenleben entwickeln und sich gewissermaßen über den Menschen erheben wird. Obwohl diese These umstritten ist, bleibt die Frage, welche Rolle die KI einnehmen und welche Veränderungen sie im gesellschaftlichen Gefüge auslösen wird, eine der Kernherausforderungen der nahen Zukunft.

Um diese aktiv zu gestalten und das Zusammenwirken von Menschen und KI in eine sinnvolle Richtung zu lenken, ist es essentiell, sich bereits heute Gedanken über ethische Grundregeln zu machen. Dazu gehört auch die Formulierung einer Ethik, die analog zu technischen Spezifikationen Anwendung finden kann.

Als Integrata-Stiftung sind wir fest davon überzeugt, dass wir die Ethik rund um Fragen der KI im Diskurs mit der  Gesellschaft weiter entwickeln müssen, um sie an die neuen Herausforderungen anpassen zu können.

Dabei ist der Humanithesia-Kongress ein wichtiger Baustein, zu dem wir gemeinsam mit unseren Partnern, der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und dem Weltethos-Institut Tübingen (WEIT) einladen.

Zielgruppen und Ablauf

Der Kongress wendet sich an Akteure der Zivilgesellschaft sowie Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik. Er hat erstens das Ziel, gemeinsam über die Wertvorstellungen zu diskutieren, die zukünftig bei der Kooperation zwischen Mensch und KI als Rahmen dienen sollen. Darüber hinaus bietet der Kongress eine sehr gute Möglichkeit, innovative Unternehmen aus der Region zu vernetzen und einen Erfahrungsaustausch zum Thema „KI“ zu etablieren.

Zur Vermittlung einer gemeinsamen Wissensbasis soll im Rahmen des Programms ein Überblick über den aktuellen Stand der Debatte sowie Einblicke in technische Grundlagen gegeben werden. Darüber hinaus werden innovative Unternehmen der Region die Gelegenheit erhalten, ihre neuesten Entwicklungen an Basarständen vorzustellen.

Neben Vorträgen am Vormittag wird das Thema „Ethik und KI“ auch in kleinen, themenspezifischen Workshops am Nachmittag eingehend beleuchtet. Auf einer Podiumsdiskussion werden Experten aus unterschiedlichen Disziplinen zum Abschluss des Tages Stellung beziehen.

Hier geht’s zur Agenda.

Daten im Überblick

Teilnahmegebühr

Der Unkostenbeitrag umfasst 70 € pro Person (Studenten 40 €). Darin enthalten sind Tagungsgetränke und ein Mittagessen. Die Bezahlung erfolgt im Voraus.

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl ist in diesem Jahr auf 60 Personen beschränkt.